Mein Begleitungsverständnis

Ich sehe mich nicht als jemand, der Familien „repariert“. Ich begleite euch dabei, wieder Orientierung zu finden, wenn es zuhause eng wird: in Konflikten, im Medienstress oder in Krisen. Dabei arbeite ich klar und pragmatisch – ohne Schuldzuweisungen, ohne Schnellrezepte, ohne Schoenmalerei.

Ich gehe davon aus, dass in jeder Familie bereits Kompetenzen, Erfahrungen und eine innere Weisheit vorhanden sind. In schwierigen Phasen sind sie oft überdeckt von Stress, Angst, Erschoepfung oder alten Mustern. Meine Aufgabe ist, mit euch Ordnung in dieses Durcheinander zu bringen: Was ist gerade wirklich das Problem? Was ist nur Symptom? Und welcher naechste Schritt ist realistisch?

Im Zentrum stehen für mich Verbundenheit und Autonomie. Kinder brauchen Beziehung, Sicherheit und Erwachsene, die führen koennen – und gleichzeitig Raum, um eigenstaendig zu werden. Wenn diese Balance kippt, eskaliert Verhalten, Medien werden zum Schlachtfeld oder eine Krise reisst das System auf. Genau dort setzen wir an: nicht nur am Verhalten, sondern am Zusammenspiel.

Ich arbeite ressourcenorientiert und traumasensibel. Das bedeutet: Wir gehen so schnell, wie es sicher ist – und so konkret, wie es im Alltag funktioniert. Du bekommst keine Theorie für die Schublade, sondern Klarheit, Sprache und Werkzeuge, die du am Küchentisch anwenden kannst.

Je nach Situation begleite ich Eltern, Kinder/Jugendliche oder die ganze Familie. Manchmal braucht es ein paar Sitzungen, um wieder handlungsfaehig zu werden. Manchmal ist es ein laengerer Weg. In beiden Faellen gilt: Du sollst dich nicht perfekt fühlen muessen – aber du sollst wieder Boden unter den Fuessen bekommen.

So laeuft eine Begleitung ab

 

1) Erstkontakt – kurz klären, worum es wirklich geht
Du schilderst, was gerade brennt. Wir sortieren: Konflikt, Medienstress, Schulproblem oder Krise – und was davon Ursache, Symptom oder Verstärker ist.

2) Standortbestimmung – Muster erkennen, ohne Schuld zu verteilen
Wir schauen auf euer Familienmosaik: Was kippt euch immer wieder? Was triggert wen? Welche Ressourcen sind noch da, welche fehlen gerade?

3) Fokus setzen – ein Ziel, das im Alltag funktioniert
Kein Wunschkonzert, aber auch kein „Augen zu und durch“. Wir definieren einen nächsten, machbaren Schritt: klare Leitplanken, Sprache, Abmachungen und konkrete Handlungsoptionen.

4) Umsetzung & Transfer – tragfähige Routinen statt guter Vorsatz
Du übst im echten Alltag. Wir justieren nach, bis es stabiler wird. Ziel ist, dass ihr ohne dauernde Eskalation wieder mehr Verbundenheit und Autonomie leben könnt.

Je nach Situation begleite ich Eltern, Kinder/Jugendliche oder die ganze Familie – manchmal braucht es zuerst Stabilisierung, bevor man „löst“.